aktuelle Referenzen

(Stand Dezember 2016)
Allgemein:

Rahmenvertragspartner der DB Netz AG für das Erstellen und Prüfen von betrieblich/technischen Regelwerken, Lastenheften sowie Risiko- und Gefährdungsanalysen im Sachgebiet Signalanlagen einschließlich deren Qualitätssicherung
(Rahmen-Dienstleistungsvertrag Nr. 1000 / JEE / 92237255)

 

 

9. Inbetriebnahmekonzeptionen für die Geschwindigkeitserhöhung Erfurt – Eisenach auf 200 km/h
(aktuell in Bearbeitung)

Zur fahrplantechnischen Absicherung des künftigen ICE-Knotens Erfurt muss die Fahrzeit auf der Strecke Fulda – Erfurt verkürzt werden. Hierzu wird die Streckengeschwindigkeit auf bis zu 200 km/h angehoben. Als Leitsystem wird ETCS Level II installiert, was wiederum in einer 1. Baustufe 2016 die Erneuerung der gesamten ESTW-Technik auf der Strecke erforderlich macht. Anschließend werden verschiedene Ertüchtigungen der Infrastruktur vorgenommen und im Jahr 2017 unter laufendem Betrieb ETCS eingebaut und getestet. Für diese Leistungen und für die zugehörigen Abnahmehandlungen sind jeweils Inbetriebnahmekonzeptionen zu erarbeiten.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Durchführen der IBN-Besprechungen und der Sitzungen der IBN-Kommission, Baubetriebliche Analyse der verschiedenen Maßnahmen, Ermittlung von Mengengerüsten und Zeitbedarfen für Montage- und Abnahmehandlungen, Überprüfung von Bauablaufplänen, Erstellung eines Gesamtablaufplanes für jede Baustufe, Prüfung des Logistikkonzeptes, Erstellung eines Abnahmeplanes und des Dokuments „Inbetriebnahmekonzeption“, Mitwirkung bei der Steuerung der Inbetriebnahme

Auftraggeber:
DB Netz AG, Projektleitung der VDE8 in Erfurt
über ISB mbH

8. Inbetriebnahmekonzeption für die Sanierung des Tunnels Oberstaufen und Erweiterung des ESTW

Im Rahmen einer neunmonatigen Vollsperrung wurde der Tunnel Oberstaufen (Strecke München – Lindau) saniert und erweitert, In diesem Zusammenhang wurde der bisherige Haltepunkt Oberstaufen in einen Bahnhof umgewandelt und im Abschnitt nach Immenstadt GWB eingerichtet.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Durchführen der IBN-Besprechungen, Ermittlung von Mengengerüsten und Zeitbedarfen für Montage- und Abnahmehandlungen, Überprüfung von Bauablaufplänen, Erstellung eines Gesamtablaufplanes, Erstellung eines Abnahmeplanes und des Dokuments „Inbetriebnahmevoraussetzungen“, Steuerung der Inbetriebnahme

Auftraggeber:
DB Netz AG, Projektleitung Tunnelmaßnahmen, Frankfurt/Main

7. Inbetriebnahmekonzeption für das ESTW-Z Weilheim 

Das SpDr L60-Stellwerk Weilheim ist technisch abgängig und soll durch ein ESTW der Firma Siemens ersetzt werden. Gleichzeitig sollen die beiden Bedienplätze aus dem ESTW-Z Garmisch-Partenkirchen nach Weilheim verlegt werden. Im Zusammenhang mit der ESTW-Inbetriebnahme werden zwei Bahnübergänge erneuert und elf Bahnübergänge an die neue Technik angepasst. Weiterhin findet im Bahnhof Weilheim die Erneuerung der gesamten Oberleitungsanlage sowie der Neubau von Bahnsteigen mit teilweiser Anpassung der Oberbaus statt.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Organisation und Durchführung der IBN-Besprechungen, Baubetriebliche Analyse der verschiedenen Maßnahmen und Erarbeitung von Optimierungen, Überprüfung von Bauablaufplänen, Erstellung eines Gesamtablaufplanes, Prüfung des Logistikkonzeptes, Durchführen der Inbetriebnahmebesprechungen, Erstellung eines Abnahmeplanes und des Dokuments „Inbetriebnahmekonzeption“, Steuerung der Inbetriebnahme

Auftraggeber:
DB Netz AG, RB Süd, Anlagenplanung Regionalnetze
über IVV GmbH

 

6. Fahrplantechnologische Untersuchung und Koordinierung der Landesmittelbeantragung für die Strecke Wriezen – Werbig
(aktuell in Bearbeitung)

Zur Verbesserung der Anbindung des Oderbruchs an die Stadt Berlin ist auf der Regionalstrecke Eberswalde – Frankfurt/Oder die Erhöhung der Geschwindigkeit auf 80 km/h nötig, was durch eine günstigere Anschlusssituation zu einer Verringerung der Gesamtreisezeit um 30 min führt. Die bereits geplanten Maßnahmen (Oberbau, KIB, BÜ, LST) waren dafür auf ihre Wirksamkeit zu untersuchen und zu optimieren. Für die Beantragung von Landesmitteln waren die Planungen in einem Antragsdokument zusammenzufassen und zu erläutern. Für die Vorstellung der Gesamtmaßnahme bei den Landesbehörden ist eine Präsentation zu erarbeiten.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Fahrplantechnische Analyse der verschiedenen Maßnahmen (mit iRFP Dresden), Erarbeitung von Optimierungen und betrieblichen Maßnahmen zur Reisezeitverkürzung, Koordinierung verschiedener Ingenieurbüros zur Erstellung der Antragsunterlagen, Qualitätskontrolle und –sicherung, Erarbeitung des Antragstextes mit verkehrlicher Begründung, Erstellung und Durchführung von Projektpräsentationen

Auftraggeber:
DB Netz AG, RB Ost, Anlagenplanung Regionalnetze

 

5. Machbarkeitsstudie zur Ortsumfahrung Eisenärzt

Zur Entlastung des Ortsteils Eisenärzt vom Durchgangsverkehr entstand bei der Gemeinde Siegsdorf die Idee, eine Ortsumfahrung über die Bahntrasse der Strecke Traunstein – Ruhpolding zu realisieren. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie war zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen eine solche gemeinsame Verkehrsführung rechtlich und technisch möglich wäre. Zudem waren die Kosten möglicher Lösungsvarianten abzuschätzen.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Analyse der Ausgangssituation, Recherche nach vergleichbaren Anwendungsfällen, Arbeitsverteilung und –organisation unter den beteiligten Ingenieuren, Durchführen von Ortsbegängen, Erstellung des Erläuterungsberichts und der Ergebnispräsentation, Vertretung des Arbeitsergebnisses vor dem Gemeinderat Siegsdorf und dem Staatlichen Bauamt Traunstein

Auftraggeber:
Gemeinde Siegsdorf
über ISS Ing.-Büro für Sicherungstechnik Seidel

 

4. Entwicklung eines Verfahrens zur Bestimmung „einfacher betrieblicher Verhältnisse“ auf Eisenbahnstrecken

In Abstimmung mit dem EBA entwickelte die GE Regionalnetze der DB Netz AG ein standardisiertes Verfahren, um (für die Zulässigkeit von einfachen Zugfunksystemen) die betrieblichen Verhältnisse auf der Strecke zu bewerten. Hierfür ist ein allgemeines Bewertungsmodell zu entwickeln und abzustimmen sowie eine Handlungsanleitung zu erstellen.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
In Abstimmung mit dem AG Festlegung einer Vorgehensweise zur Zielerreichung, Erarbeitung von geeigneten Kriterien zur Einschätzung der betrieblichen Verhältnisse und eines Erfassungsbogens, Abstimmung mit Beteiligten und Fortschreibung, Begleitung der bundesweiten Erfassung im Referenznetz, Datenanalyse und –aufbereitung, Validierung von erhobenen Daten, Modellverprobung, Ableitung des Bewertungsverfahrens, Durchführen von Workshops zur Modellfestlegung, Erarbeitung einer Dokumentation zum Verfahren und einer Präsentation, Vertreten des Ergebnisses vor dem EBA, Schlussdokumentation und Erstellung von Handlungsanweisungen

Auftraggeber:
DB Netz AG, Geschäftseinheit Regionalnetze

 

3. Betriebliche Planungsbegleitung für den TuZ auf der Ahrtalbahn

Auf der Strecke (Remagen -) Walporzheim – Ahrbrück soll der Technisch unterstützte Zugleitbetrieb (TuZ) die abgängige und personalintensive Sicherungstechnik ablösen. Mit der Umsetzung des Projektes ist die Umstellung auf das Betriebsverfahren „Zugleitbetrieb“ verbunden. Zum Nachweis der verkehrlichen Machbarkeit waren Untersuchungen zu führen und eine Dokumentation zu erstellen. Zudem war in mehreren Veranstaltungen über die Technik und die Betriebsweise zu informieren.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Betriebliche Bewertung und Stabilitätsanalysen, Erarbeitung von Dokumentationen zur geplanten Technik und deren Anwendungsmöglichkeiten, Projektkommunikation: Beantwortung von schriftlichen Anfragen, Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Beratung des Bauherrn und der Projektleitung

Auftraggeber:
DB Netz AG RB Ost, Anlagenplanung Regionalnetze
über ISB mbH

 

2. Inbetriebnahmekonzeption für die Strecke Murnau – Garmisch-Partenkirchen

Auf der Strecke (München -) Murnau – Garmisch-Partenkirchen wurden im Jahr 2015 innerhalb einer sechswöchigen Vollsperrung zahlreiche Maßnahmen aller Gewerke im Gesamtvolumen von ca. 20 Mio. Euro umgesetzt, die der Verfügbarkeit und der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Strecke dienen. So wurde ein Bahnhof an ein ESTW-A angeschlossen, zwei BÜ wurden neu gebaut, ca. 12 km Oberleitung und insgesamt 8 km Gleis (teilweise mit Linienverbesserung) sowie zwei Weichen waren zu erneuern. Für diese und für die zugehörigen Abnahmehandlungen war eine konfliktfreie Ablaufkonzeption zu erarbeiten.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Baubetriebliche Analyse der verschiedenen Maßnahmen, Überprüfung von Bauablaufplänen, Erstellung eines Gesamtablaufplanes, Prüfung des Logistikkonzeptes, Durchführen der Inbetriebnahmebesprechungen, Erstellung eines Abnahmeplanes und des Dokuments „Inbetriebnahmekonzeption“, Steuerung der Inbetriebnahme

Auftraggeber:
DB Netz AG RB Süd, Anlagenplanung Regionalnetze
über TÜV Rheinland GmbH

 

1. Inbetriebnahmekonzeption / Sicherheitsbericht für das ESTW Thayngen

Der von der DB AG betriebene Bahnhof Thayngen (Strecke Singen – Schaffhausen) wurde im Mai 2015 mit ESTW-Technik ausgerüstet, der Bedienplatz wurde vor Ort eingerichtet. Dazu wurde der Spurplan optimiert und ein neuer Mittelbahnsteig mit Personenunterführung und Aufzügen errichtet. Wegen seiner Lage auf Schweizer Territorium waren planerisch und baulich zahlreiche Besonderheiten zu beachten. Für den Umbau war eine Inbetriebnahmekonzeption zu erstellen und deren Abarbeitung zu steuern, für das schweizerische BAV war zudem ein Sicherheitsbericht für die technischen Anlagen zu fertigen.

Hauptsächliche Tätigkeiten:
Vorbereitung und Durchführung der Inbetriebnahmebesprechungen, Koordinieren von Planern und Baufirmen, Erarbeitung des Dokuments „Inbetriebnahmekonzeption“, Einsatzplanung der Bautrupps in der Vollsperrung, Erstellen des Dokuments „Sicherheitsbericht“

Auftraggeber:
DB ProjektBau GmbH RB Südwest, Projekt „Hochrhein“